Inhaltsverzeichnis
6.1.1. Anzahlen der bezüglich eines Kriteriums eingeschränkten Mechanismen-Typen

6.1.2. Aufbau in Abhängigkeit von Gliederzahl und Eigentlichkeit

Ich beschränke mich hier hinsichtlich des Aufbaus auf die Untersuchung von zwei Spezialfällen: MTen, die nur aus einer einzigen AG bestehen - ich nenne sie unteilbare MTen - sowie MTen, die ausschließlich aus zweigliedrigen AGn (Zweischlägen) aufgebaut sind - ich nenne sie dyadische MTen.

Zunächst noch einmal die relevanten Zahlen aus der Tabelle in Abschnitt 6.1.1.:

Tabelle 5:
Wieviele der MTen mit n Gliedern sind unteilbare bzw. dyadische MTen?
n68101214
unteilbare MTen33%21%17%15%13%
dyadische MTen67%45%28%17%10%

Der Anteil der dyadischen MTen sinkt rapide mit der Gliederzahl und scheint gegen 0 zu gehen. Der Anteil der unteilbaren MTen ist ebenfalls rückläufig, wenn auch nicht so stark. Betrachtet man nur die eigentlichen Getriebe, verschieben sich diese Verhältnisse etwas:

Tabelle 6:
Wieviele der eigentlichen Getriebe mit n Gliedern sind unteilbare bzw. dyadische MTen?
n68101214
unteilbare MTen38%25%22%20%19%
dyadische MTen63%37%20%10%5%

Der Anteil an dyadischen MTen sinkt hier noch schneller mit der Gliederzahl. Das ist auch einleuchtend, denn mit zunehmender Gliederzahl wird der Unterschied in der Anzahl von auftretenden AGn zwischen dyadischen MTen - wo sie ja maximal ist - und durchschnittlichen MTen immer extremer. Und je mehr AGn, um so größer die Wahrscheinlichkeit, dass zwei davon in ihrer Bewegung nicht von einander abhängig sind. Der Anteil der unteilbaren MTen ist auch hier noch schwach rückläufig. Das ändert sich, wenn nur noch eigentliche Übertragungsgetriebe betrachtet werden:

Tabelle 7:
Wieviele der eigentlichen Übertragungsgetriebe mit n Gliedern sind unteilbare bzw. dyadische MTen?
n68101214
unteilbare MTen60%53%55%56%58%
dyadische MTen40%17%7%3%1%

Der Anteil der unteilbaren MTen liegt hier fast konstant auf einem Niveau zwischen 53 und 60 Prozent. Mit anderen Worten: Obwohl es mit zunehmender Gliederzahl anteilig immer weniger unteilbare allgemeine MTen gibt, machen diese (die ja naturgemäß alle eigentliche Übertragungsgetriebe sind) fast unabhängig von der Gliederzahl reichlich die Hälfte der eigentlichen Übertragungsgetriebe aus. Der Anteil steigt tendenziell sogar leicht an. Setzte sich diese Tendenz bei den MTen mit noch mehr Gliedern fort, dann würde folgender Zusammenhang gelten:

6.1.3. Eigentlichkeit begünstigende Faktoren